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Erfolg am laufenden Band – 20 Millionen Metalldeckenplatten gefertigt
Lindner feiert Jubiläum in der Metalldeckenfertigung
Lindner feiert Jubiläum in der Metalldeckenfertigung
Die ersten Jahre
Seit nunmehr über 40 Jahren prägt der Lindner Hauptgeschäftssitz in Arnstorf mit seinem umfangreichen Fertigungsgelände die Wirtschaftsstruktur des Landkreises Rottal-Inn und ist dort einer der wichtigsten Arbeitgeber. Die Anfänge dieser Erfolgsgeschichte der inzwischen international groß gewachsenen Lindner Gruppe basieren auf der Gründung des Montagebetriebs Akustikbau Lindner GmbH im Jahre 1965 durch Hans Lindner, der noch heute aktiv als Vorstandsvorsitzender tätig ist. Die Installation einer abgehängten Akustikdecke in der landwirtschaftlichen Berufsschule Deggendorf nimmt dabei als erster Auftrag eine besondere Stellung in der Chronik von Lindner ein. Von Beginn an wuchs das Unternehmen stetig. Aus diesem Grund fiel 1970 die Entscheidung für die eigenständige industrielle Herstellung von Decken- und Trennwandsystemen. Im Juli erreichte die Produktion in den Fertigungshallen des Werkes Arnstorf nun die historische Marke von 20 Millionen gefertigten Metalldeckenplatten. Die Jubiläums-Metalldeckenplatte, deren Produktion im Rahmen des aktuellen Flughafenprojektes McCarran Airport Terminal 3 für die Tochtergesellschaft Lindner USA erfolgte, erhielt symbolisch eine goldene Lackierung. Die feierliche Überreichung an den Kunden findet in Las Vegas/USA statt.

Die Metalldeckenplatte im Wandel der Zeit
Doch die Metalldeckenplatte von heute ist nicht mehr nur das einfache Verkleidungselement für Installationen von damals. Die Lindner Gruppe entwickelte und perfektionierte diese über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich, so dass sie bei gegenwärtigen Projekten oft mehreren komplexen Anforderungen gewachsen ist und in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen Anwendung findet. Zu Beginn der industriellen Fertigung mussten Metalldeckenplatten nur die Grundanforderungen wie die Abdeckung von Installationen und Versorgungsleitungen sowie die Verbesserung der Raumakustik erfüllen. Durch die Nutzung bei aktuellen Projekten beispielsweise in Bürogebäuden, Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern, Schwimmbädern, Hörsälen oder Kinos müssen sie den verschiedensten Anforderungen genügen. Bei jedem Projekt sind vorherrschende Bedingungen betreffend die Widerstandsfähigkeit, die Funktion als auch die Optik, welche vor allem bei prestigeträchtigen Gebäuden eine bedeutende Rolle spielt, zu berücksichtigen. So können Metalldecken in besonderen klimatischen Verhältnissen bestehen. Winddruck- bzw. –soglasten und eine besonders korrosionsfördernden Atmosphäre durch salzhaltige Außenluft in Küstennähe oder Chlorbelastung in Schwimmbädern sind hier häufige Herausforderungen.
Im Gebäudeinneren rücken jedoch gänzlich unterschiedliche Anforderungen in den Vordergrund. Hier sind meistens die einfach zu reinigende Oberfläche sowie ein unkompliziertes Öffnen der Metalldecke gefragt, um schnell zu Wartungszwecken an die Versorgungsleitungen bzw. Installationen zu gelangen. Die Akustik spielt insbesondere in Bürogebäuden und Hörsälen eine große Rolle. Die Metalldeckenplatte kann beträchtlich dazu beitragen mittels diverser Ausstattungsvarianten die Sprachverständlichkeit deutlich zu verbessern oder aber auch dazu, das gesprochene Wort in den dafür bestimmten Wänden einer Räumlichkeit zu halten. In letzterem Fall reduziert die Metalldeckenplatte die Schallübertragung von Raum zu Raum, so dass das Mithören diskreter Gesprächsthemen in benachbarten Räumen nicht möglich ist oder ein erhöhter Schallpegel nicht dorthin durchdringt und störend wirkt.
Wo sich Menschen weltweit wohlfühlen sollen, spielt allerdings auch die Klimatisierungstechnik eine große Rolle. Damit die Gebäudenutzer im Sommer einen kühlen Kopf bewahren und im Winter nicht frieren, ist eine gut funktionierende Klimatisierung von Büroräumen unabdingbar. So war es für Lindner auch selbstverständlich die Metalldeckenplatten mit Heiz- und Kühltechnologie auszustatten und diese Technologie ständig weiterzuentwickeln. Heiz-/Kühldecken von Lindner sorgen somit immer für ein angenehmes Klima im Raum und schonen durch ihre Energieeffizienz nachhaltig die Umwelt.
Die Entwicklung der Metalldeckenplatte bei Lindner
Die größten Meilensteine:
- Metalldeckenplatten ohne Brandschutzanforderung (F0) in einfachsten Formen
- Metalldeckenplatten mit Brandschutzanforderung (F30/F90)
- Erfindung der Senk-Schiebe Funktion mit Patentschutz
- Aufnahme von Streckmetalldecken in das Standardprogramm
- Einstieg in die Klimatisierungstechnik – Metalldeckenplatten mit integrierter Heiz- und Kühltechnologie
- Aktuelle Entwicklungen wie COMPline und TOUCHdesign
Große öffentliche Einrichtungen, wie Flughäfen, Bahnhöfe, Museen etc. sind für viele Länder und Regionen das Aushängeschild schlechthin. Damit diese Institutionen diesen Status überhaupt erreichen können, muss auch dementsprechend das Interieur ein echter Blickfang sein. Die Architektur von heute vertraut dabei immer mehr auf ausdrucksstarke Formen und Oberflächen realisiert durch moderne Metalldecken.
Metalldeckenplatten sind heutzutage auch immer mehr Designelemente. Dies zeigen einige der kürzlich abgeschlossenen Projekte, wie beispielsweise die Stockholm Waterfront Lobby. Lindner stellte sich dabei der Herausforderung die Vorstellung des Architekten das Design eines gefrorenen Sees mit Eisschollen zu imitieren. Die Umsetzung erfolgte mit Edelstahlplatten mit mattierten und hochglänzenden Bereichen sowie der TOUCHdesign-Oberfläche, einer Kombination aus Perforation und Stanzung, die der Oberfläche zusätzlich einen dreidimensionalen Charakter verleiht. Die verstreut angeordnete Perforation ist ebenfalls so konzipiert, dass die Hinterleuchtung der Decke bestens zur Geltung kommt.
Eine andere Weiterentwicklung ist COMPline. COMPline Deckenplatten sind Mehrschichtelemente mit einer Mittellage aus Aluminium-Waben. Diese Sandwichbauweise eignet sich durch die Kombination von Stabilität und Leichtigkeit besonders für großformatige Deckenplatten. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre hervorragende Planebenheit aus und können ebenfalls die Anforderung der "Nichtbrennbarkeit" erfüllen. Diese vorteilhaften Eigenschaften konnten diese Metalldeckenplatten bereits beim Ausbau von Kreuzfahrtschiffen wie der AIDA Luna eindrucksvoll unter Beweis stellen.
Gesundes Wachstum sorgt für Beschäftigung
Über die Jahre hinweg wuchsen nicht nur die Auftragssummen und die Herausforderungen. Natürlich musste auch das gesamte Unternehmen in einem gesunden Ausmaß mitwachsen. Die kontinuierliche Vergrößerung der Fertigungskapazitäten im Stammwerk und die Eröffnung von Produktionsstätten auf internationaler Ebene erlauben die flexible Reaktion auf den Bedarf in entfernten Regionen. Die beständige Auslastung in der Deckenfertigung ist bis heute auch in Zeiten von Krisen immer ein Garant für die Mitarbeiterbeschäftigung gewesen. Lindner trägt mit insgesamt 20 verschiedenen Ausbildungsberufen Sorge für eine frühzeitige Heranführung späterer Fachkräfte an die Prozesse.
Auch die momentane Auslastung der Fertigungskapazitäten und der Blick in die nähere Zukunft stimmen überaus positiv dafür, dass diese Erfolgsgeschichte eine Fortsetzung findet.