Login Extranet
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort ein, um sich im Extranet einzuloggen:
Praktikumsbericht als Eurokauffrau im Bereich Personalwesen
Praktikumsbericht einer Gymnasiastin als Eurokauffrau im Bereich Personalwesen
von Jessica Tögl
Da ich derzeit die 11. Klasse eines Gymnasiums besuche und so nicht mehr allzu lange Zeit habe, über meinen späteren Beruf oder Studiengang nachzudenken, informierte ich mich über verschiedene Praktikastellen in naheliegenden Firmen und entschloss mich schließlich zu einem Praktikum als Eurokauffrau im Bereich Personalwesen in der Firma Lindner in Arnstorf vom 18. bis zum 21. April 2011.
Am Montagmorgen wurden alle Praktikanten von jungen Auszubildenden von der Eingangshalle abgeholt, und in ein Zimmer geführt, indem wir uns sammelten. Michaela Heiß begrüßte uns sehr nett und führte uns einen Imagefilm der Lindner-Gruppe vor. Die Auszubildenden und Michaela Heiß erläuterten uns im Anschluss die verschiedenen Ausbildungsberufe der Firma.
Dann wurden wir von zwei Mitarbeitern im Betrieb herumgeführt, und die jeweiligen Meister der Bereiche gaben uns mehr Informationen. Später sammelten sich die Auszubildenden mit allen 29 Praktikanten im Alter zwischen 13 und 16 Jahren erneut in dem Raum, führten verschiedene Kennenlern- und Denkspiele zur Auflockerung durch, und die Praktikanten stellten sich mit Alter, Praktikumsstelle etc. vor. Das gemeinsame Mittagessen in der Kantine, das uns die ganze Woche kostenlos zur Verfügung stand, war sehr lecker und reichhaltig. Danach wurden wir von den Auszubildenden zu unseren jeweiligen Arbeitsplätzen gebracht.
Die Ausbilderin Christine Nußbaumer und ihre Kolleginnen empfingen mich sehr freundlich, und sie erklärte mir zunächst einige wichtige Sachen zu ihrer Abteilung. Als Nächstes stellte sie mir den von ihr erstellten Aufgabenplan für mich vor. An diesem Plan merkte ich, dass sich Christine Nußbaumer mit meinem Kommen auseinandergesetzt hatte, was mich sehr freute, und meinen Ehrgeiz für die folgenden Arbeitstage weckte. Des Weiteren hat sie mit mir auch zwischendurch über meine Eindrücke gesprochen, und mir die gestellten Aufgaben klar und ausführlich erklärt. Auch wenn zwischendurch Fragen aufkamen, konnte ich mich jederzeit an die Kolleginnen wenden. Die mir gestellten Arbeiten waren sehr unterschiedlich, und mich freute sehr, dass mir neben normalen Tätigkeiten wie Scannen, Kopieren, oder Verschiedenes einsortieren beziehungsweise abholen, auch anspruchsvollere Aufgaben zugeteilt wurden. Beispielsweise durfte ich verschiedene Artikel und Berichte, unter anderem für das I-Net, das interne Netzwerk der Firma, erstellen und diese anschließend auf Englisch übersetzen. Außerdem wurde ich in den Beruf der Eurokauffrau eingeführt, indem ich mir verschiedene Prüfungsunterlagen der vergangenen Jahre ansehen durfte, und somit die Lerninhalte dieser Ausbildung kennenlernte. Ich las unter anderem Erfahrungsberichte von Auszubildenden, die Auslandsaufenthalte gemacht hatten, was auch sehr spannend war, da diese Mitarbeiter hauptsächlich positive Erfahrungen in den jeweiligen Ländern und Tochterfirmen machen konnten. Des Weiteren wurde ich teilweise von einer anderen Mitarbeiterin, namens Alexandra Odziomek, über ihren Beruf, sowie ihre Aufgabengebiete und ihren Arbeitsalltag in dem Bereich Personal Ausbildung und Personalentwicklung informiert, was sehr interessant für mich war. Zum Abschluss der Woche wurden alle Praktikanten von den Auszubildenden zusammengeholt, um in einer Feedbackrunde gemeinsam noch einmal über die Erlebnisse der einzelnen Schüler und Schülerinnen zu sprechen. Um viele Erfahrungen und Informationen reicher, gingen wir mit Vorfreude auf die kommende Ferienwoche und einem kleinen Dankeschön der Firma aus dem Betrieb.
Allgemein ist mir aufgefallen, dass in der Firma Lindner ein sehr gutes Betriebsklima herrscht, und es kaum vorkommt, dass man auf den Gängen nicht gegrüßt wird. Meine Kolleginnen in dieser Woche blieben auch in stressigen Situationen ruhig und bemühten sich, auch für größere Schwierigkeiten Lösungen finden zu können.
Abschließend kann ich sagen, dass ich mit diesem interessanten Praktikum einen oder vielleicht sogar mehrere Schritte in meiner Zukunftsplanung vorangekommen bin, indem ich den Betrieb gut kennen lernen durfte, einen guten Einblick in den Beruf der Eurokauffrau erhalten konnte, und vor allem sehr interessante Gespräche mit Mitarbeitern der Personalabteilung führen konnte.