3D-Roboter „SPOT“ im Parlament Wien

21.07.2021Lindner NewsReferenzen

Die Lindner Group hat einen neuen, vierbeinigen Helfer für komplexe Bauprojekte. Der Scan-Roboter SPOT erinnert optisch an einen Hund und ermöglicht eine vollständige digitale Baustellendokumentation und exaktes Aufmaß mithilfe von 3D-Scans. Sein erster Einsatz für Lindner war im Parlament Wien.

Die österreichische Tochtergesellschaft der Lindner Group, die Lindner GmbH wurde für die Sanierung des Parlamentsgebäudes in Wien mit umfänglichen Innenausbauleistungen beauftragt. In Kooperation mit der qapture GmbH wurden hierfür zunächst mithilfe des Roboterhundes exakte dreidimensionale Aufnahmen der Räumlichkeiten angefertigt. So konnte sowohl Zeit eingespart als auch sehr genaue Ergebnisse erzielt werden: SPOT liefert millimetergenaue Scandaten und Bilder, selbst in großen und ausladenden Gebäuden wie dem österreichischen Parlament.

Baustelle im Wandel
Die innovative Technologie stammt dabei von Boston Dynamics: Ziel bei der Entwicklung von Robotern wie SPOT ist es, Arbeitsabläufe zu optimieren, die Produktivität zu steigern und schlussendlich auch Personen auf der Baustelle zu entlasten. Der digitale Helfer wird auch häufig in schwer zugänglichen oder gefährlichen Bereichen eingesetzt. Auf diese Weise werden Arbeitsunfälle verhindert und die Leistung bzw. Qualität der Messungen verbessert. 

Automatisierter Ablauf
Der Roboterhund läuft zunächst eigenständig durch das Gebäude und scannt die jeweiligen Räumlichkeiten ab. Der 3D-Scanner auf dem Rücken erstellt daraufhin eine auswertbare Punktewolke. Diese wird dann in ein Modell umgewandelt– auch „digital twin“ genannt. Zusätzlich können die Daten auch als Bild in einer 360°-Ansicht ausgegeben werden. Durch nachträgliche Optimierungen können diese Bilder weiter qualitativ verbessert werden. Potenzielle Fehlerquellen oder notwendige Umgestaltungsmaßnahmen können so rechtzeitig und zuverlässig identifiziert werden.
Weitere Funktionen von „SPOT“:

  • Versorgung von bis zu 14 kg an Inspektionsgeräten
  • Fernzugriff über eine App und integrierte Stereokameras
  • Software Development Kit zur Programmierung autonomer Missionen
  • auf verschiedensten Oberflächen verwendbar
  • einfache Anbringung weiterer Hardware 

Mehr Informationen zum Parlamentsgebäude Wien finden Sie hier.