CO2-Fußabdruck von Gebäudehüllen

16.06.2021Lindner NewsSteel and GlassGreen Building

Um Bauherren die Möglichkeit zu geben, den ökologischen Fußabdruck ihrer Gebäudehülle zu berechnen, stellt Lindner sein Know-how im Bereich Ökobilanz zur Verfügung: Mithilfe einer Software können CO2-Emissionen sowohl für den Bau als auch für die erwartete Nutzungsdauer der Gebäudehülle berechnet werden.

Ökobilanzierung

Lindner ist in der Lage, Ökobilanzen für sämtliche Produkte der Gebäudehülle sowie für komplette Steel & Glass-Fassaden zu erstellen. Voraussetzung für die Berechnung des CO2-Fußabdrucks der Gebäudehülle von geplanten Gebäuden ist dabei eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Projektparteien. So können die erforderlichen Daten zu Art und Mengen der beim Bau verwendeten Materialien zusammengetragen werden. Anschließend wird in einer Ökobilanzierungs-Software ein Modell programmiert, das die Herstellung der Fassadenkomponenten abbildet. So können zunächst die zu erwartenden CO2-Emissionen pro Jahr für die Fertigstellung des Gebäudes und danach – sofern eine Zustimmung des Auftraggebers vorliegt – Szenarien für die zu erwartende Nutzungsdauer berechnet werden.

Prinzipiell ist dies für jedes Produkt, das zum Aufbau der Gebäudehülle bzw. der Steel & Glass-Fassade benötigt wird, möglich. Fehlende Informationen in der Sachbilanz werden in der Software durch statistische Daten ersetzt. So können Bauherren mehr über den CO2-Fußabdruck eines Gebäudes erfahren, sobald die Pläne dazu vorliegen und die Materialauswahl erfolgt ist. Darüber hinaus wird die Möglichkeit geschaffen, in Simulationen umweltfreundlichere Lösungen für die Gebäudehülle zu testen. So können Materialien mit einer längeren Lebensdauer oder solche, die sich für eine Wiederverwendung im Rahmen weiterer Projekte leichter demontieren lassen, gefunden werden.

Reduzierung der CO2-Emissionen

Lindner erstellt bereits seit vielen Jahren Ökobilanzen – nicht nur für die vom Markt geforderten Umweltproduktdeklarationen (EPDs nach 15804 und ISO 14025), sondern auch für die Produktionsstandorte. So werden CO2-Einsparungspotentiale frühzeitig erkannt. Nach der Umsetzung von CO2-Einsparungsmaßnahmen im Unternehmen und an den Produktionsstandorten war der nächste logische Schritt, das Know-how in Sachen Ökobilanzierung an Kunden weiterzugeben, um es ihnen zu ermöglichen, den ökologischen Fußabdruck ihrer Gebäude zu berechnen. Auf diese Weise sind Lindner und seine Kunden nicht nur auf das neue Klimaschutzgesetz vorbereitet, sondern können auch einen echten Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten.

Weitere Informationen zum Unternehmensbereich Steel & Glass gibt es hier: https://www.lindner-group.com/de_DE/gebaeudehuelle/steel-and-glass/