Ein Schulgebäude der Zukunft – Maria-Ward-Schulen Nürnberg

13.09.2022Lindner NewsWandTürenRaumbildender Ausbau und EinrichtungenSchulen und Hochschulen

Pünktlich zum Schulstart in Bayern öffnen sich heute wieder für rund. 1.200 Schülerinnen und über 150 Lehrkräfte die Türen der „modernsten Schule Bayerns“ am Keßlerplatz in Nürnberg. Das ehemalige Schulgebäude aus den 1960er-Jahren kam in die Jahre, weshalb ein Neubau der Maria-Ward-Schulen unumgänglich war. Auch Lindner war mit den Geschäftsbereichen Wand und Objektdesign am Projekt beteiligt.

Eine Schule der nächsten Generation

Die Maria-Ward-Schulen sind ein Zusammenschluss von Grundschule, Realschule und Gymnasium: Auf rund 23.500 m2 bietet die Schulen heute genügend Platz für 60 modern ausgestattete Unterrichtsräume, eine unterirdische Dreifachsporthalle, zwei Mensabereiche sowie einen großen Spiel- und Kreativraum. Einen Blickfang der Mädchenschule stellt dabei das elliptische Atrium dar: Das Herzstück des Gebäudes wird nicht nur als Aula, sondern auch als multifunktionaler Veranstaltungsort genutzt. Weitläufige Glasflächen ermöglichen hier einen Blick in den Innenhof, das Glasdach lässt das Gebäudeinnere und dessen goldfarbene Elemente bei Tageslicht erstrahlen.

Modernes und helles Gestaltungskonzept

Bei der Konzeption der Schulen achteten die Bauherren der Erzdiözese Bamberg und Architekten von H2M auf hochwertige Materialien mit Wohlfühlcharakter: Aus diesem Grund wurde vor allem mit Messing, Glas, Sichtbeton und Weißtannenelementen gearbeitet. Ein auf das Farbkonzept abgestimmtes Lichtkonzept sowie eine optimale Raumakustik runden das moderne Erscheinungsbild der Schulen ab. Die verschiedenen Materialien finden sich sowohl in den verbauten Wandelementen als auch in den verwendeten Einbaumöbeln wieder und wurden von Lindner Objektdesign im eigenen Werk gefertigt. Neben mehr als 250 Einbauschränken, ausgeführt in verschiedensten Größen, stammen auch weitere Sondereinbauten wie beispielsweise der ellipsenförmige Messingtresen und die geschwungenen Liegewiesen mit Kunstrasen von Lindner. Ergänzt wird der Innenausbau durch beleuchtete Geschossziffern, Spiel- und Lernmöbel sowie hochmoderne Lehrerküchen und spezialangefertigte Lehrpulte.

Sonderlösungen im Innenausbau

Klare Linien spiegeln sich im modernen Designkonzept der Schulen wider: Deshalb entwickelte Lindner gemeinsam mit Fa. Vetrotech ein Glastrennwandsystem, welches dank Nuten in Boden und Decke rahmenlos eingebaut werden konnte. Doch dies stellte nicht die einzige architektonische Besonderheit in der katholischen Mädchenschule dar: Die verwendeten Holztürblätter wurden beidseitig flächenbündig ohne Zargen in die Glaswände integriert. Hierfür wählte man echtholzfurnierte Oberflächen aus Weißtanne, welche in den Treppenhäusern zum Teil mit lackiertem Messingblech verkleidet wurden. Somit sind die Türen dort nahezu unsichtbar in die Messingwandbekleidung integriert. Die damit geschaffenen großen Oberflächen unterstreichen den modernen Charakter des Schulgebäudes. Um außerdem den Brandschutzanforderungen öffentlicher Gebäude gerecht zu werden, wurden die verbauten Türen und Glaswandsysteme je nach Bedarf in T0, T30 und T90 bzw. F0, F30 und F90 ausgeführt.