Freiformflächen ermöglichen individuelle Dach- und Fassadenkonstruktionen mit komplexen Geometrien. Durch digitale Planung, präzises Engineering und projektbezogene Fertigung entstehen architektonische Sonderlösungen, die technische Funktion und gestalterische Freiheit miteinander verbinden.
Die Materialauswahl bei Freiformflächen wird immer projektspezifisch getroffen. Entscheidend sind Geometrie, Spannweite, Tragfähigkeit, Transparenz, Witterungsschutz und architektonische Wirkung. Häufig entstehen Freiformkonstruktionen aus einer Kombination von Stahl, Aluminium und Glas: Während die Stahlstruktur die Tragfunktion übernimmt, prägen Glas- oder Aluminiumelemente das Erscheinungsbild der Gebäudehülle.
Da sich dreidimensionale, doppelt gekrümmte Geometrien nicht mit einfachen Standardformen beschreiben lassen, erfordern sie durchgängig digitale Planungsprozesse. Tragstruktur, Knotenpunkte, Fassaden- oder Dachelemente und Montageabläufe müssen bereits früh aufeinander abgestimmt werden
Je nach Projekt entstehen einlagige oder mehrschichtige Tragwerke, individuelle Unterkonstruktionen für Glas- und Aluminiumflächen oder komplexe Übergänge zwischen Dach und Fassade.
Das Fünf-Sterne-Hotel ART Rotana auf Amwaj Island bei Manama überzeugt mit einer markanten Architektur und Meerblick aus allen Zimmern. Zum Leistungsumfang gehörten ein rund 1.650 m² großes, freigeformtes Stahl-Glas-Vordach sowie eine 520 m² große Fassadenkonstruktion mit geschwungenem Foyer und wärmegedämmten Glaselementen.

Für das nationale Terminal des Adnan Menderes Flughafens in Izmir realisierten wir vier markante, trichterförmige Stahltragwerke – die sogenannten „Elefantenfüße“. Die Rohrkonstruktionen übernehmen sowohl architektonische als auch statische Funktionen und wurden mit einer Glasfassade, Brandschutzbeschichtung sowie einem Membrandach ergänzt.

Freiformdächer kommen dort zum Einsatz, wo Dachflächen nicht nur schützen, sondern auch den architektonischen Charakter eines Gebäudes prägen sollen – etwa bei Flughäfen, Bahnhöfen, Hotels, Stadien, Museen, Atrien oder repräsentativen Eingangsbereichen.
Freie Geometrien erlauben es, Dachflächen organisch in die Gesamtarchitektur einzubinden und fließende Übergänge zwischen Vordach, Hauptdach und Fassade zu realisieren.
Freiformfassaden ermöglichen individuelle Gebäudehüllen mit hoher Wiedererkennbarkeit. Sie eignen sich besonders für Hotels, Kulturgebäude, Flughäfen, Einkaufszentren, Unternehmenszentralen und öffentliche Gebäude.
Im Fassadenbereich können Freiformflächen mit Glas, Aluminium, Stahl oder Sondermaterialien kombiniert werden. Entscheidend ist die präzise Planung der Unterkonstruktion, damit Form, Statik, Toleranzen, Dichtigkeit und Montageablauf funktionieren.
Freiformflächen stehen für architektonische Freiheit im modernen Stahl- und Glasbau. Sie ermöglichen dreidimensionale, gekrümmte und projektbezogene Dach- und Fassadenlösungen, die mit Standardsystemen nicht realisierbar wären – besonders bei Flughäfen, Hotels, Stadien, Kulturgebäuden, Atrien und repräsentativen Eingangsbereichen.
Lindner Steel & Glass entwickelt Freiformkonstruktionen auf Basis digitaler Planungsprozesse und präziser Fertigung. Von der ersten Konzeptidee über die statische Ausarbeitung bis zur Montage werden Tragwerk, Material, Anschlussdetails und Bauablauf konsequent aufeinander abgestimmt.
Ob freigeformtes Dach, Vordach, Glasfassade oder kombinierte Stahl-Glas-Konstruktion: Freiformflächen bieten hohe Gestaltungsfreiheit bei gleichzeitig technischer Präzision.